Business News

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17
Sep

Unternehmen des Monats: Kasnudl GmbH

Wann haben Sie zuletzt in eine richtig gute Kasnudl gebissen? Im Quartier am Seebogen werden genau solche in Kürze produziert. Hier finden Sie alles, was das Kasnudl-Herz begehrt – sowohl traditionelle, als auch moderne und ausgefallene Variationen. Noch dazu werden die Themen Bio, Regionalität und nachhaltige Verpackung großgeschrieben. Andreas Schrittesser von der Kasnudl Gmbh hat uns bereits einiges über seine leckeren Speisen erzählt – das wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Worauf dürfen Ihre Kund*innen sich freuen?

Die Kasnudl, und zukünftig auch die Kasnudl Stadtküche, hat sich ganz der Teigtasche und einfach zubereiteten Lebensmitteln verschrieben. Wir wollen Genuss und eine nachhaltige Ernährung auch in die Küchen bringen, wo für Kochen oft wenig Zeit ist.
 
Mit der Kasnudl Stadtküche schaffen wir eine direkte Schnittstelle zwischen der regionalen Landwirtschaft und den Menschen, die unser Handwerk schätzen. Ein schonender Umgang mit unseren Ressourcen, die Menschen hinter den Rohstoffen und ein fairer Preis für unsere Partner*innen und Kund*innen stehen für uns dabei an oberster Stelle. Die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Manufaktur zu werfen und Bestellungen auch direkt in der rund um die Uhr zugänglichen gekühlten Abholstation abzuholen, ist ein besonderes Angebot an unsere Kund*innen rund um die Kasnudl Stadtküche.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Unsere Lebensmittel werden frisch produziert und direkt zu unseren Kund*innen geliefert. In der Kasnudl Stadtküche werden wir ausschließlich biologische Zutaten und vorrangig regionale Bezugsquellen aus unserer direkten Umgebung verwenden. Sortenvielfalt und saisonale Produkte sind uns dabei besonders wichtig und bilden den Kern unseres Sortiments. Was uns besonders macht:
  • Kompromisslos gute Rohstoffe
  • Sortenvielfalt (saisonal, vegetarisch, vegan, süß, herzhaft, etc.)
  • Nähe zu den Rohstoffen
  • Frisch & auf Bestellung produziert - wir sagen der Lebensmittelverschwendung den Kampf an
  • Das gelebte Handwerk in Kombination mit moderner Technik
  • Ein Team mit Herz

Warum haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Die Seestadt gefällt mir persönlich als Stadtentwicklungsprojekt sehr gut und durch persönliche Beziehungen bin ich immer wieder mit der Seestadt in Kontakt gekommen. Nachdem klar war, dass wir unsere handwerkliche Zukunft in Wien sehen, habe ich für uns die wichtigsten Standortfaktoren definiert - das waren:
  • Nahe am Menschen (Sowohl für Kund*innen als auch für unsere Mitarbeiter*innen)
  • Fussläufig an einer U-Bahn-Anbindung
  • Gute Erreichbarkeit für unsere Lieferant*innen und Landwirt*innen (Marchfeld, Weinviertel, etc.)
  • Eine Erdgeschossfläche sollte es sein. Die Vorgabe war bewusst gegen ein neu errichtetes Objekt auf der "grünen Wiese". Durch die Nutzung einer freistehenden Erdgeschossfläche entsteht durch uns keine weitere Flächenversiegelung, was mir ein persönliches Anliegen ist, außerdem, zumindest meiner Meinung nach, hat das einfach viel mehr Charme!
Die Seestadt konnte einfach alles erfüllen und wir können damit auch Teil dieses Stadtentwicklungsprojektes sein.

Was würden Sie anderen Unternehmer*innen über die Seestadt erzählen?

Kommt vorbei und schaut es euch an! Man muss nicht alles mögen, aber es passiert hier viel Gutes und viele Menschen arbeiten gemeinsam an einer Vision.

Kontaktdaten

Andreas Schrittesser
https://www.kasnudl.com/
 
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Künstlerin zeigt eines ihrer Bildhauer-Kunstwerke.
16
Sep

Bank Austria Studios: Junge Kunst und Kultur in der Seestadt

Vielversprechende junge Künstler*innen mit einem Raum für ihre Arbeit, einem umfangreichen Programm, mehr Sichtbarkeit und Finanzkompetenz zu unterstützen, ist Ziel der Bank Austria Studios, die Mitte September in der Seestadt eröffnet wurden.

Die Bank Austria Studios der UniCredit Bank Austria passen zur Seestadt: Das urbane Großstadtgefühl gepaart mit Naturnähe, die Dynamik, die Offenheit für Kreativität, das Wachsen von etwas Neuem – aspern Die Seestadt Wiens war und ist Inspirationsquelle für viele Künstler*innen.

Das für junge Künstler*innen eigens konzipierte Programm der Bank Austria Studios begleitet junge Talente bei ihren ersten Schritten nach Beendigung der Ausbildung und bereitet sie auf die Herausforderungen der Zukunft vor.


Inspirierendes Umfeld in der Seestadt

Zusätzlich zur Bereitstellung von attraktiven Ateliers inmitten der wachsenden Seestadt – mit perfekter Anbindung, Infrastruktur und einem inspirierenden Umfeld – und der Unterstützung bei der Bildung eines umfassenden Netzwerks liefert das Programm auch praxisorientierten Support sowie Finanztrainings, die die jungen Talente wirtschaftlich fit für die Zukunft machen sollen.

Arbeitsraum, Netzwerk und Finanzkompetenz

„Die Bank Austria Studios sollen junge Künstlerinnen und Künstlern bei ihrem Karrierestart nachhaltig fördern – also nicht nur einfach mit Geld oder einer öffentlichkeitswirksamen Plattform. Mit unserem umfassenden Förderprogramm stellen wir dringend benötigten Arbeitsraum zur Verfügung, bieten Zugang zu einem nationalen und internationalen Netzwerk, und nicht zuletzt statten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unseren Finanztrainings mit praktischem Know-how aus“, so Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria.

Nährboden für Kreativität und Qualität

„Die Bank Austria Studios sind eine sehr wichtige Initiative in der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Mit ihrem internationalen Anspruch versprechen sie ein Nährboden für Kreativität und Qualität zu werden, der auch über die Grenzen Österreichs hinaus für Aufmerksamkeit sorgen wird“, freut sich Lilli Hollein, Direktorin des Museums für angewandte Kunst (MAK) und Jurymitglied der Bank Austria Studios.

„Schon von Beginn an versteht sich die Seestadt als neuer Möglichkeitsraum für Künstler*innen aus den verschiedensten Bereichen. Hier gab es schon Performances, da war noch kein Bagger aufgefahren. Die Seestadt ist ein Ort des Geschehens, des Mitmachens und des Weiterdenkens – prädestiniert für spannende Kunst! Wir freuen uns, dass die Bank Austria Studios mit ihren jungen Talenten die Kulturszene in der Seestadt nachhaltig bereichern werden“, sagt Gerhard Schuster, CEO der Wien 3420 aspern Development AG.

Künstlerkollektiv ist bereits einzogen

Über die Teilnehmer*innen der Bank Austria Studios entscheidet eine hochkarätige Jury. Das Künstlerkollektiv Contemporary Matters sowie Bianca Phos und Julia Zastava konnte bereits überzeugen. Die Künstler*innen sind bereits in die Bank Austria Studios in der Seestadt eingezogen, zwei weitere Studios in der Seestadt werden folgen. Neben nationalen sind auch internationale Absolventinnen und Absolventen einer österreichischen Universität dazu eingeladen, sich für das Förderprogramm zu bewerben.

Weitere Informationen zu den Bank Austria Studios und dem Bewerbungsprozess: 
https://www.bak-magazin.at/studios

Weitere Informationen zur Kultur in der Seestadt:
https://www.bak-magazin.at/studios/lofts-in-transition
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Technologiezentrum Seestadt
10
Sep

Kapsch BusinessCom: Fabrik der Zukunft in der Seestadt

Mit der neuen „Digital Factory“ von Kapsch BusinessCom hat sich ein neuer Big Player im Technologiezentrum Seestadt angesiedelt.

Das Kompetenzzentrum für digitale Produktion begleitet Digitalisierungsprojekte von Unternehmen – von der Beratung bis zur Umsetzung. Dabei arbeitet die „Digital Factory“ von Kapsch BusinessCom in enger Kooperation mit der Pilotfabrik Industrie 4.0 der TU Wien zusammen. Ausgestattet mit einem innovativen „Internet of Things“-Labor inklusive Robotern wird von der Software bis zur Hardware alles, was Kund*innen für eine durchgängige End-To-End-Strategie und für die Umsetzung einer digitalen Fabrik benötigen, entwickelt und getestet.

Der Standort in der Seestadt als Hightech-Zukunfts­zentrum der Stadt Wien ist nicht zufällig gewählt: Die Seestadt und ins­beson­dere die Pilot­fabrik der TU Wien haben das Thema Indus­trie 4.0 in den Fokus ge­stellt, globale Player wie Kapsch BusinessCom arbei­ten hier an der Fabrik der Zukunft.

Startup Academy

Das Technologiezentrum Seestadt ist auch längst Heimat etlicher Startups im Bereich Hightech geworden. Sie und andere junge Unternehmen profitieren vom Business Know-how der Wirtschaftsagentur Wien, die im Rahmen ihrer Startup Academy kostenlose Online-Workshops anbietet.


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18
Aug

Unternehmen des Monats: YU Taekwondo

Kennen Sie schon Yu Teakwondo? Nein, dann wird es aber Zeit. Wir stellen Ihnen das Unternehmen vor, vielleicht haben Sie oder Ihre Kinder auch gleich Lust mit Teakwondo fit in den Herbst zu starten?

YU Taekwondo ist Österreichs größte Kampfsportschule mit 26 Standorten in Wien, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark. Sie bietet Traditionelles Taekwondo, spezielle Selbstschutzkurse und Akrobatik an. Regelmäßig finden verschiedene Workshops, Turniere und Trainings-Camps im In- und Ausland statt. Für Kinder gibt es spezielle Feriencamps mit Ganztagsbetreuung, Taekwondo und Ausflügen.

Feriencamp für Kinder ab 6 Jahren 

von 30. August bis 3. September im BIG YU, auf der Wagramer Straße 147A, in 1220 Wien.
Infos und Anmeldung unter: https://yu-taekwondo.at/abenteuer-camp-fuer-kids/

Das Training ist für alle Altersgruppen möglich (von 3 bis 90 Jahren) - ein Einstieg ist jederzeit möglich. Jede*r kann mitmachen: Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien und Senioren. Bei YU Taekwondo lernen Sie Kampfkunsttechniken, coole Kicks, Selbstverteidigung, Akrobatik, Fitness und vieles mehr. Dabei werden Sie nicht nur fitter und gesünder, sondern auch selbstbewusster. Man braucht nicht sportlich sein, um bei uns zu beginnen.

Yu Teakwondo möchte mit ihrem Angebot einen Teil dazu beitragen, die Menschen in der Seestadt fitter, gesünder und sicherer zu machen. Die Seestadt ist eine perfekte Kombination aus Urbanität und Entschleunigung. Eine Stadt mit Herz und Hirn, in der das ganze Leben Platz hat.

Wo?

Hermine-Dasovsky-Platz 1
1220 Wien
Schulleitung: Meister Miljan Malidzan
Tel: 0699/181 43 781
Email: 1220_2@yu-taekwondo.at
www.yu-taekwondo.at

Zuschauen oder Ausprobieren am Tag der offenen Tür: Samstag, den 11. September von 10 bis 14 Uhr oder jederzeit die Schnupperaktion testen: 2 Privatstunden inklusive Kampfanzug für nur 25,- Euro

Veranstaltung am: 11. September 2021
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Innenansicht des Technologiezentrums der Wirtschaftsagentur, Stiegenhaus, Foyer, hell und moderne Beleuchtung.
12
Aug

Das Innovationslabor

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow – Moderne Arbeitswelten in der Seestadt.

aspern Seestadt entwickelt sich zum Inkubator für die Stadt der Zukunft und wird dabei zum Anziehungspunkt für Unternehmen mit hoher Technologieaffinität. Im Zentrum steht – wie der Name schon sagt – das Technologiezentrum der Wirtschaftsagentur Wien.

Von Barbara Wallner


Wer in der Seestadt an einer Kreuzung steht und darauf wartet, dass die Fußgängerampel auf Grün schaltet, wird mitunter ein leicht blechernes Husten neben sich vernehmen. Wenn er sich umsieht, wird der aufmerksame Beobachter merken, dass dieses Gehüstel von einem Einkaufstrolley kommt, merkwürdig bestückt mit Sensoren. Es ist dies ein Requisit des aspern.mobil LAB, das in der Seestadt Forschungen zu unserer Mobilitätskultur anstellt. Wenn sich die Luftqualität verschlechtert, beginnt das Wagerl zu husten – und lockt nicht selten interessierte Beobachter an. „Dann beginnen wir mit den Leuten zu sprechen“, erzählt Informatikerin Hilda Tellioglu, die auch Teil des mobil LAB-Teams ist. „Wir merken sehr stark, wie aufgeschlossen die Menschen hier sind, aufmerksam, neugierig. Wahrscheinlich zieht die Seestadt einfach Menschen an, die eine neue Art von Stadt erleben und mitgestalten wollen.“

Anziehungspunkt für Forschung und Innovation

Das gilt freilich nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Unternehmen und war von Anfang an eines der Ziele des neuen Stadtteils. Die Seestadt sollte immer ein räumlicher Organismus aus Betrieben, Forschung und Entwicklung sein. „Unsere Strategie, große Player mit Start-ups in einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Setting zusammenzubringen, ist aufgegangen“, erklärt Rainer Holzer, zuständig für Immobilien in der Wirtschaftsagentur Wien, der Bauherrin des Technologiezentrums. Als Impuls dafür wurde schon in einem frühen Stadium der Fokus auf Technologie und Forschung gelegt, manifestiert im Technologiezentrum. Ein Anziehungspunkt für hoch technologisierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen für Wien. „Innovation und Forschung sind Impulstreiber, die hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Für den Wirtschaftsstandort Wien ist das natürlich ein zentraler Faktor in der Wettbewerbsfähigkeit“, so Holzer. 

Das Technologiezentrum tz1 sowie der Nachfolger tz2 sind deshalb auf die Bedürfnisse entsprechender Unternehmen optimiert. Das neue tz3 wird durch Lehren aus den Vorgängern noch weiter perfektioniert werden. Beginnend bei einer noch leistungsstärkeren Internetverbindung, die die reibungslose Arbeit mit großen Datenmengen auf lange Sicht sicherstellt, über verstärkte Wände und Decken, die Produktion auf mehreren Ebenen ermöglichen, bis hin zu entsprechend gestalteten Zufahrten, über die die Mieteinheiten so direkt wie möglich erreicht werden können.

"Innovation und Forschung sind Impulstreiber, die hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit."
Rainer Holzer

Daten im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Innovation steht die Arbeit mit hochwertigen Daten und das Know-how, wie man mit diesen umgeht, dazu kommen aber Bestrebungen, das Arbeitsumfeld dafür so nachhaltig und zukunftsfit wie möglich zu gestalten. Vorreiter dafür waren etwa die Pilotfabrik für Industrie 4.0 oder das
Center for Digital Production (CDP). 

„Das ist sicher etwas, das Unternehmen anzieht; dass sie hier in der Seestadt die digitale, technische und auch methodische Infrastruktur vorfinden, die sie für Innovation brauchen“, ist Tellioglu überzeugt. Quantität und Qualität, auch bei Daten. Auch im aspern mobil LAB beispielsweise werden natürlich nicht nur hustende Trolleys durch die Gegend gezogen, sondern quantitativ und qualitativ Daten zur herrschenden – und natürlich wünschenswerten – Mobilitätskultur gesammelt. Welche Wege legen wir zurück? Welche Transportmittel wählen wir für welchen Weg? Welchen Einfluss haben Luftqualität, Staub oder Temperatur darauf, wie lang wir uns an einem Ort aufhalten? „Die Menschen sind unsere Forschungs-Community, sie entwickeln mit uns Methoden, Daten, Ideen weiter. Das Zusammenspiel zwischen digitaler Technologie und Mensch funktioniert hier einfach.“ Man versuche, Menschen auch zu vermitteln, mit Technik vertraut zu werden.
 

Innovation entsteht nicht aus der Masse

So sollen ab Herbst Luftsensoren in Eigenregie auf den persönlichen Balkon gestellt und über das Smartphone beobachtet werden können – wer Daten teilen möchte, kann das anonymisiert tun, muss aber nicht. Aber: „Man muss kein Smartphone besitzen, um in der Seestadt eine Stimme zu haben“, so Tellioglu. Im nächsten Schritt sollen deshalb Hubs mit Touchscreen eingerichtet werden, wo man beispielsweise eingeben kann: „Ich bin heute mit dem Bus gefahren.“ Was über Sensoren und Hochrechnungen erhoben wird, hat aber in sich noch keine Aussage – denn Daten brauchen Kontext, Interpretation.


Diese liefern Workshops, Gespräche, Befragungen, erklärt Tellioglu. Was die Daten des aspern.mobil LAB qualitativ so hochwertig mache, sei die Arbeit in Kleingruppen, wo spezielle Situationen besprochen und analysiert werden können. „So entstehen Innovationsspitzen. Die entstehen nicht aus der Masse.“ Die erhobenen Daten werden auch Unternehmen zur Verfügung gestellt. So können neue Lösungen und Services erarbeitet werden, die dann in größerem Maßstab implementiert werden können.

"Wahrscheinlich zieht die Seestadt einfach Menschen an, die eine neue Art von Stadt erleben und mitgestalten wollen."
Hilda Tellioglu

Industrie ohne rauchende Schlote

Im Kleinen ausprobiert, was später großflächig Realität werden könnte, wird auch in der Pilotfabrik 4.0 der TU Wien. Denn die Industrie 4.0, also eine digitalisierte, hoch technologisierte Produktion, hat einerseits enorme Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes, andererseits auf die Möglichkeiten der Stadtentwicklung. „Die Industrie war lange Zeit mit rauchenden Schloten verbunden. Das hat dazu geführt, dass sie aus den Städten hinausgewandert ist. Ziel der smarten Produktion ist es auch, diese Entwicklung rückgängig zu machen und hoch technologische Fertigung wieder in der Stadt anzusiedeln“, so Holzer. Schließlich sei eine homogen integrierte Produktion ein wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden urbanen Gefüges. Der Schwerpunkt auf Fertigungstechnik habe sich unter anderem auch durch die Ansiedlung des Technologiekonzerns HOERBIGER ergeben. Dieser ist weltweit in der Ventil- und Kompressortechnik tätig, seine Produkte und Services kommen in Gasmotoren, Fahrzeuggetrieben oder in der Automobilhydraulik zum Einsatz.
 

Ein wettbewerbsfähiges Europa

Die Zukunft der Produktion in Europa ist auch Fokus des EIT Manufacturing CLC East, das ebenfalls in der Seestadt zu Hause ist und für das die Pilotfabrik einen wichtigen Partner darstellt. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut ist Teil eines EU-weiten Innovationsförderungsprogramms in den Bereichen Klimawandel, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Gesundheit, Rohstoffe, Lebensmittelversorgung, urbane Mobilität und eben Fertigung, das als einer von fünf großen Hubs europaweit in der Seestadt angesiedelt ist.

Ziel sei es, so erklärt Johannes Hunschofsky, Managing Director, Ökosysteme zu schaffen, die Innovation fördern und vorantreiben – und zwar nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern vielmehr auf dem Weg zur praktischen Implementierung. Hunschofsky schildert zwei wesentliche Herausforderungen, vor der die industrielle Produktion in Europa in den nächsten Jahren stehen wird: Die Wettbewerbsfähigkeit, vor allem gegenüber den USA und China, und die Umweltverschmutzung.
 

Digitalisierung für den Umweltschutz

„Die Produktion ist immer noch sehr belastend für die Umwelt. Das heißt aber auch, dass es großes Potenzial gibt, sauberer zu werden“, so Hunschofsky.
Die Digitalisierung sei dabei extrem wichtig, um durch Daten bessere Entscheidungen zu treffen, wirtschaftlicher und ressourcenschonender zu produzieren. Wie genau? „Nehmen Sie das Beispiel eines Werkzeughalters, der einen Fräser hält“, erklärt Hunschofsky. „Durch die mit Elektronik versehenen Smart Tool Holders, eine Erfindung des Instituts für Fertigungstechnik der TU Wien, werden nicht nur die Arbeitsparameter der Fräser optimiert, die gewonnenen Daten erlauben auch, dass Fräser länger verwendet werden können, ohne das Risiko eines Fräserbruchs in Kauf zu nehmen. Dies führt zur Verwendung von weniger Fräsern, was dem Unternehmen Kosten spart. Weniger Fräser bedeuten auch weniger Energieeinsatz bei der Erzeugung von Fräsern. Das klingt nicht nach viel – aber wenn man sich überlegt, wie viele Fräsmaschinen es in Österreich gibt, wird klar, wie viel Ressourcen und Geld man so sparen kann.“

"Wir wollen einen Sog erzeugen für Innovation, für Großdenker und Ausprobierer, für neue Businessmodelle."
Johannes Hunschofsky

Durch Austausch, Open Innovation und Unternehmensnetzwerke will die EU langfristig eine Führungsposition in der Fertigung übernehmen. Durch die Digitalisierung könne man Kostenvorteile in anderen Ländern kompensieren und als Standort wieder attraktiver werden.

In der Seestadt fühlt man sich jedenfalls sehr wohl, die Unterstützung, die man in diesem Netzwerk erfahre, sei enorm und das Umfeld attraktiv: „Wir wollen ja auch einen Sog erzeugen für Innovation, für Großdenker und Ausprobierer, für neue Businessmodelle.“


 

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04
Aug

Stadtteilmanagement vernetzt Betriebe

Ein neuer Stadtteil, viele Unternehmen und diese in unterschiedlichsten Branchen. Wie kann Unternehmensvernetzung gehen?
 
Claudia Glawischnig vom Stadtteilmanagement war schon letztes Jahr mit Gabi Plank vom Unternehmensverein „Gutes aus der Seestadt“ auf Tour. Sie haben neue Unternehmen in der Seestadt besucht und einige Vernetzungsformate für Unternehmen organisiert (Stammtisch2go, come2gether, …). Im Juli war es wieder so weit und es wurden zahlreiche sehr interessante Gespräche geführt.

Fazit:

„Das Potenzial der Unternehmensvernetzung ist enorm groß, braucht aber unterschiedliche Ansätze für die Zielgruppen – und daran möchte ich verstärkt arbeiten,“ so Claudia Glawischnig. Gut funktionieren bereits die Netzwerke der Betriebe, die ein Geschäftslokal in der Erdgeschosszone haben. Gemeinsame verkaufsfördernde Maßnahmen und Aktivitäten – wie das Weihnachtsgewinnspiel oder die Osterrätselrallye – haben gezeigt, wie wichtig Marketing-Kooperationen sind. 

Vernetzung und Austausch

Mit einem come2gether in Bezug auf Digitalisierung wurden im Frühjahr auch Unternehmen in den Büros angesprochen. Die Vernetzungsmöglichkeiten sieht Claudia Glawischnig vor allem durch Nutzung von gemeinsamer Infrastruktur, Zusammenarbeit und permanenten Austausch. Mit einem BEFORE-business-breakfast will man im Herbst auch ein Vernetzungsformat für diese Unternehmen schaffen und diskutieren, ob und wie gemeinsame Infrastruktur in der Seestadt genutzt werden kann. Auch eine Plattform für mögliche Zusammenarbeit und Austausch könnte entstehen, dazu will man digitale Tools anbieten. 
 
Unternehmen, die Interesse an Vernetzung und Kooperation haben, sollen sich im Stadtteilmanagement melden, oder gleich zum Infomail anmelden, damit aspern Seestadt auch zum Unternehmer*innen Grätzel wird, weil eben wohnen und arbeiten in der Seestadt und somit Arbeiten 4.0 hier möglich sind. 
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30
Jul

Unternehmen des Monats: by o la la...!

Einfachheit der Form, Liebe zum Detail und hohe Qualität der Materialien: Das sind die drei Merkmale, die den Charakter des Unternehmens des Monats am besten widerspiegeln. Glück und Wohlbefinden soll es bei Frauen bewirken. Wir haben bei Sylwia Bilof, der Inhaberin von "by o la la...!" genauer nachgefragt, wofür ihr Unternehmen steht und was sie in die Seestadt geführt hat.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Die Einzigartigkeit der Produkte umfasst zwei Aspekte:
Der Erste bezieht sich auf die Dynamik der Einführung neuer Produkte. Das bedeutet, dass nicht die gesamte Kollektion für die nächste Saison geplant wird. Das neue Sortiment wird jede Woche eingeführt. Dank dieser Lösung kann man sicher sein, dass es immer etwas Neues geben wird. Etwas, das niemand sonst hat!
Der zweite Aspekt ist die Anzahl der Produkte, die in den Laden gehen. Wir achten darauf, nicht mehr als 100 Stück für ein bestimmtes Modell zu produzieren. Das bedeutet, dass die Produkte nicht in großen Mengen hergestellt werden. Diese Produkte sind einzigartig - genau wie jede Frau!

Warum haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Für Unternehmer*innen hat immer der Standort das meiste Potenzial, der am wenigsten kostet und die größten Vorteile mit sich bringt.

Was würden Sie anderen Unternehmen über die Seestadt erzählen?

Die Seestadt ist perfekt angebunden, zukunftsweisend geplant, vielfältig und offen.

Kontakt:

by o la la…! Wien
Maria-Tusch-Straße 6
1220 Wien
www.byolalawien.at
Facebook: By o la la Wien
Instagram : byolala_wien
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Sechs Personen vor einem Modell der Seestadt.
28
Jul

aspern Beirat formiert sich neu

Bereits seit 2011 - noch bevor die ersten Bewohner*innen in die Seestadt zogen - begleitet ein unabhängiger Beirat die Entstehung der Seestadt.

4 neue Beirät*innen

Mit Wolfgang Kessling, Marie-Theres Okresek, Friedrich Passler und Ute Schneider widmen sich in den nächsten Jahren vier neue Beiräte der Qualitätssicherung rund um städtebauliche, architektonische und ökologische Fragen in der Seestadt. Gemeinsam mit Andreas Kleboth und Elisabeth Oberzaucher unterstützt das interdisziplinäre Expert*innen-Team des „aspern Beirat“ die Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 aspern Development AG in der Realisierung der hohen Ansprüche, die eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas an das urbane Leben in den kommenden Jahrzehnten stellt.  


Qualitätssicherung + Dialog

„Die Tätigkeit im aspern Beirat sehe ich als spannende und partizipative Aufgabe. Zum Prozess der Qualitätssicherung gehören der Dialog mit ProjektwerberInnen, das kritische Hinterfragen und die interdisziplinäre Diskussion ebenso wie auch das Einbringen internationaler Learnings“, erklärt der neue Vorsitzende Andreas Kleboth.
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Virtuelles Demo Center der ASCR
06
Jul

Forschungsgesellschaft ASCR jetzt auch online besuchen

Im neuen virtuellen Demo Center können sich Interessierte jetzt auch ortsunabhängig und niederschwellig online einen Eindruck von den zahlreichen Forschungsprojekten der Aspern Smart City Research (ASCR) machen. Dabei geht es um die Frage, wie Energie in der "Stadt der Zukunft" möglichst effizienz erzeugt, gespeichert, verteilt und verbraucht werden kann.

Als Urban Lab bietet die Seestadt hierbei die optimalen Voraussetzungen, um Gebäude zu beforschen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und innovative Ansätze umzusetzen. So wird die Hochgarage SEEHUB – wo sich auch das reale Demo Center der ASCR befindet – komplett mit Energie aus erneuerbaren Quellen beheizt und gekühlt und an E-Ladestationen die "Smart Charging"-Technologie in Kooperation mit ÖBB Rail&Drive und Easelink anhand realer Daten beforscht.

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02
Jul

In den Medien: Gelungene Stadtplanung in der Seestadt

aspern Die Seestadt Wiens ist nicht nur eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas, sondern zählt auch zu den innovativsten. Auch die internationale Fachwelt wirft immer wieder gerne einen Blick in den Nordosten Wiens, wenn es darum geht, neue Stadtviertel zu entwickeln und mit Leben zu füllen. Dabei lebt die Seestadt selbst von interdisziplinären Perspektiven, offenen Dialogen und stetiger Weiterentwicklung.

Einkaufsstraßen-Management macht krisenfit

Das Städtchen Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen ist mit seinen urigen Fachwerkhäusern Heimat eines Shopping-Outlets. Ein ähnliches Konzept verfolgt die gemanagte Einkaufstraße in der Seestadt. Die Idee, Ergeschoßflächen wie ein Shopping-Center professionell zu managen, verhindert Leerstände und sorgt für einen lebendigen Branchen-Mix. Covid-19 habe gezeigt, wie stressresistent das Konzept sei, heißt es bei der SES Spar European Shopping Centers, die als Retail-Partner die Seestädter Einkaufsstraße managt.

 

HoHo Wien als Vorbild für Hochhäuser in Linz

Die Initiative "Cool Down Linz" schlägt der Stadt Linz eine Ergänzung ihrer "Hochhaus-Checkliste" vor. Wo möglich, soll künftig Holz als Baumaterial für neue Linzer Wohn- und Bürotürme eingesetzt werden - das HoHo Wien in der Seestadt wird als Beispiel genannt.
 


Seestadt als Vorzeige-Projekt bei Gender Planning

Wien ist dank international anerkannter Expertinnen wie Eva Kail Vorreiterin in geschlechtergerechter Stadtplanung. In der Sendung "Nachgefragt" auf krone.tv spricht sie mit Moderatorin Raphaela Scharf über die Aufgabe von Stadtplanung, die Bedürfnisse aller dort lebenden Menschen zu decken. aspern Seestadt nennt Kail als positives Beispiel für den Wiener Zugang – nicht nur weil hier Straßen, Parks und Plätze nach Frauen benannt werden.


Audio Feature: "The greenest city in Europe"

US-Reporterin Amanda Peacher besuchte im Februar 2021 für "The World" die Seestadt und sprach mit BewohnerInnen sowie Smart City-ExpertInnen: "A mixed-use mini-city on the outskirts of Vienna showcases what’s possible for green building, mobility and sustainability. Aspern-Seestadt is a net-zero energy, live/work community. Residents are given a grocery trolley instead of a parking space (you can walk to stores) and buildings produce electricity instead of consuming it." 
 


Der Mensch im Mittelpunkt: Seestadt als Gesundheitsstandort

Das Gesundheitssystem von morgen versteht die Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit. Die Seestadt soll ein Standort der Gesundheit werden, der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen barrierefrei ermöglicht und auf Primärversorgungseinheiten sowie Digitalisierung setzt. Dafür wurde eigens gemeinsam gesund - das gesundheitsnetzwerk der seestadt gegründet.
 

Gender Mainstreaming in der Seestadt

Gender-Mainstreaming steht für das Bestreben, Frauen und Männer in Politik, Gesetzgebung und Ressourcenverteilung gleichberechtigt zu berücksichtigen und damit die Gesellschaft insgesamt fairer zu gestalten. So auch Städte: Viele Jahre lang wurden Städte aus der männlichen Perspektive geplant und gebaut. Unbezahlte Arbeiten wie die Kinderbetreuung oder das Einkaufen, die meist von Frauen über den Tag hinweg in kurzen Wegen zu Fuß erledigt werden, blieben unberücksichtigt. Indem sie deren Bewegungen ignorierte, ließ die Stadtplanung Frauen praktisch außen vor. In der Seestadt läuft es anders: Nicht nur durch die Benennung der aller Straßen nach Frauen, sondern auch durch die Familienfreundlichkeit als Teil des Konzepts. 

  • Zum Artikel von Ellen Hunt / The Guardian für die Wochenzeitung DerFreitag: Bauen für Frauen

Berlin schaut nach Wien

Auf dem Areal des ehemaligen Berliner Flughafens soll eine Stadt der Zukunft entstehen - nach Vorbild der Seestadt. 


München Freiham: Offenes Einkaufszentrum zur Nahversorgung 

In München Freiham entsteht derzeit auf 350 Hektar neuer Lebensraum für 11.000 Menschen. Statt eines Einkaufszentrums soll die Nahversorgung durch ein "offenes Einkaufszentrum" sichergestellt werden. Shops und Gastro ziehen in die Erdgeschoßzone und werden ähnlich organisiert wie in der Seestadt, wo ein eigenes Einkaufsstraßenmangament gemeinsam mit Retail-Profi SES Spar European Shopping Centers sicherstellt, dass der Branchen-Mix passt und die GeschäftsbetreiberInnen nachhaltig wirtschaften können. 

Auch Ideen für die nachhaltige Mobilitätsentwicklung - wie das Konzept der Sammelgaragen - finden sich in Freiham wieder.


Nordbahnhof in Wien: Konzept der gemanagten Einkaufsstraße wie in der Seestadt

Auch in anderen Hot-Spots der Stadtentwicklung in Wien wird auf die Erdgeschoßzone besonderer Wert gelegt. Zu Recht - ist doch diese Ebene für die Lebens- und Aufenthaltsqualität in urbanen Räumen entscheidend. Bei der Stadtteilentwicklung Nordbahnhof in Wien entsteht - ähnlich wie in der Seestadt - eine gemanagte Einkaufsstraße.


Mönchengladbach setzt auf Anziehungskraft des Sees

Neben einer funktionierenden Nahversorgung, ist auch die Freiraumqualität ein Asset der Seestadt. Wasser übt dabei eine besondere Anziehungskraft aus und ist in der Wiener Seestadt DAS zentrale Element im Freiraum und sogar namensgebend - wie auch z. B. bei Seestadt mg+, einem derzeit entstehenden Entwicklungsprojekt mit 2.000 Wohnungen in Mönchengladbach. 

 
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30
Jun

Jetzt lesen: das Business-Magazin worfklow über die Smartness made in aspern

Die Seestadt ist ein Vorzeigemodell für einen modernen Stadtteil: Hier wird Zukunft gestaltet, nicht nur auf den Baustellen, sondern auch in den Gebäuden, z.B. im Technologiezentrum Seestadt.

Digitalisierung und hochwertige Daten spielen dabei eine wesentliche Rolle, daher widmet sich das aktuelle workflow-Magazin unter dem Titel "Zukunft programmieren" ausführlich diesem Thema:

  • Werfen Sie einen Blick ins Technologiezentrum Seestadt und erfahren Sie, welche Highlights der dritte Gebäudeteil, das tz3, für Technologiebetriebe bringen wird.
  • Erfahren Sie, wie Daten die Industrie 4.0 in der Seestadt dabei unterstützen, wirtschaftlicher und ressourcenschonender zu produzieren.
  • Lesen Sie, wie man einen Stadtteil mithilfe von Daten ökologisch und human nachhaltig planen kann und was die Seestadt zu einem Standort mit einer perfekten Dateninfrastruktur macht.
  • Werfen Sie einen Blick in die Zukunft der Seestadt!

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Logo von EIT Manufacturing
29
Jun

EIT Manufacturing expandiert in der Seestadt

Im April letzten Jahres wurde das EIT Manufacturing Co-Location Center (CLC) East in Wien gegründet und damit der erste Standort einer Wissens- und Innovationsgemeinschaft des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT), einer Einrichtung der EU, in Österreich etabliert. Ein Jahr später verdoppelt die junge Organisation unter der Leitung von Johannes Hunschofsky ihr Büro in der Wiener Seestadt, um die Bedürfnisse des schnell wachsenden Teams sowie die vermehrten Anforderungen der lokalen und regionalen Interessensgruppen bestmöglich zu bedienen. Am 22. Juni wurde das neue Büro offiziell eröffnet. 

Länderübergreifende Zusammenarbeit

Innerhalb nur eines Jahres hat sich das Team des CLC East in der Seestadt von 6 auf 12 Mitarbeiter*innen verdoppelt - Tedenz weiter steigend. Aufgabe des interdisziplinären Teams ist es, von Wien aus zwölf Länder in Zentral- und Osteuropa mit ihren Aktivitäten und Programmen betreuen, um die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Bildung im Bereich der europäischen Fertigungsindustrie zu stärken und Innovation zu forcieren.

Stärkung des Standorts Wien 

In Anwesenheit von Peter Hanke, dem Wiener Stadtrat für Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und
Wiener Stadtwerke, wurden auch gleich zwei Kooperationsvereinbarungen zwischen dem EIT Manufacturing CLC East und der Wirtschaftsagentur Wien geschlossen. Das erklärte Ziel: die Stärkung des Forschungs- und Wissenschaftsstandorts Wien. 

Best-Practice aus der Seestadt

Als Rahmenprogramm der Büroeröffnung wurden unter anderem diverse Wiener Projekte und Firmen vorgestellt, welche seit 2020 von EIT Manufacturing unterstützt und gefördert wurden. Eine davon ist Incus, eine Firma für Lithografie-basierte, additive Fertigung von Hochleistungsmetallen und ebenfalls Mieter im Technologiezentrum Seestadt. Ein weiteres Projekt ist cleanAIR, ein mobiles Luftreinigungsgerät mit integrierter Desinfektionsfunktion für geschlossene Räume, das von Friedrich Bleicher von der TU Wien präsentiert wurde.

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