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20
Jan

Das Bewegte Seestadtforum: Videoprojekt rund um die Seestadt

Über die Seestadt gibt es so einiges zu wissen. Manches kennen Sie vielleicht bereits, anderes wird Ihnen neu sein. Das Bewegte Seestadtforum bietet Unterhaltung und Wissen rund um die Seestadt.

Orientierungshilfe und (Willkommens-)Angebot

Das Bewegte Seestadtforum ist in erster Linie ein Videoprojekt. Es verfolgt das Ziel, (neuen) Nachbar*innen und Seestadt-Interessierten in kompakter Weise einen guten Überblick über den Stadtteil – seine Hintergründe und Angebote – zu liefern. Zu diesem Zweck sind in den vergangenen Monaten einige Videos zu unterschiedlichen Themen entstanden.

Welche Videos gibt es bereits?

  • Die Seestadt (Konzept, Besonderheiten, Entwicklungspartner*innen) 
  • Mobilität (Mobilitätskonzept, Mobilitätsangebote, etc.)
  • Parks, Freiflächen und Nachhaltigkeit (Freiraumangebote und ihre Charakteristika)
  • Stadtteilmanagement Seestadt aspern (Aufgaben und Tätigkeitsbereiche)
  • Einmelden (Anliegen für Grätzlpolizist, Sag´s Wien-App bzw. das Gartentelefon)
  • WIENXTRA-Stadtbox (Vorstellung)
Weitere Videos werden im Laufe der kommenden Monate entstehen.

Wie es funktioniert?

Alle Videos finden sich auf der Grafik Bewegtes Seestadtforum wieder. Neben den Videos, gibt es auch noch Hinweise und Verlinkungen zu weiteren Stadtteilressourcen wie dem Seestadt-Kalender – folgen Sie den QR-Codes. Die Grafik steht auf dieser Seite rechts zum Download bereit.

Wir wünschen ein spannendes Erkunden!
 
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22
Jan

Transdanubische Tipps & Grüße

Vielleicht erinnern Sie sich noch – vor ein paar Wochen haben wir Ihnen auf unserem Blog von der transdanubischen Wimpelkette erzählt. Sie hat eine Reise zurückgelegt und ist nun, zusammen mit vielen Grüßen wieder in der Seestadt angekommen.

Ausgehend von der Seestadt ist sie zu mehreren Standorten der Gebietsbetreuung gewandert (Berresgasse, Neu Leopoldau, Schlingermarkt, Donaufeld). Dabei hatten alle Besucher*innen die Möglichkeit, transdanubische Tipps, Botschaften und Grüße dazu beizutragen – und die Wimpelkette dadurch gemeinsam wachsen zu lassen.

Schönes teilen!

Um die Wimpelkette nun gebührend in der Seestadt willkommen zu heißen, wollen wir nun mit Ihnen teilen, was bisher darauf vermerkt wurde. Hier haben wir einige Wimpel für Sie verschriftlicht: 

  • Mein Gruß, mein Tipp: Ruhe im Gemeinschaftsgarten
    Hier bin ich gern: Am See, im Garten, Am Hannah-Arendt-Platz
    Ich wohne in: In 1220 Wien, Seestadt

  • Mein Gruß, mein Tipp: Manchem glückt es überall ein Idyll zu finden. Und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich! (Theodor Fontaine)
    Hier bin ich gern: @nachbarschaft
    Ich wohne in: Gr. Enzersdorf #suburbia

  • Mein Gruß, mein Tipp: Omageschichten von Fr. Bernhard aus dem Donaufeld – am besten bei einer Lesung!
    Hier bin ich gern: Im Donaufeld
    Ich wohne in: 1020

  • Mein Gruß, mein Tipp: Schöne Grüße aus dem Donaufeld, wo ich gerne spazieren gehe!
    Hier bin ich gern: Kirschblütenpark <3
    Ich wohne in: 1220 Wien

  • Mein Gruß, mein Tipp: Bannert Spielgeschäft! Zeitreise durch die Spielewelt der vergangenen ~30 Jahre :)
    Ich wohne in: 1070 Wien

  • Mein Gruß, mein Tipp: Bei den Heurigen im Stammersdorf & am Bisamberg
    Ich wohne in: Neu Leopoldau

  • Mein Gruß, mein Tipp: Hallo Transdanubien! Ich freu mich immer wieder, dich auf Radfahrten (neu) zu entdecken!
    Hier bin ich gern: Badeteich Hirschstetten
    Ich wohne in: 1200 Wien

Das waren noch lange nicht alle! Wollen Sie noch weitere Botschaften, Tipps und Grüße schmökern? Dann bleiben Sie dran – in den kommenden Wochen werden wir auf unserem Blog noch weitere Botschaften mit Ihnen teilen.
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19
Jan

Unternehmen des Monats: Craftline

Josip Pavić hat die Seestadt nicht nur zu seinem Wohn-, sondern auch zu seinem Arbeitsplatz auserkoren – mit Stolz. Er leitet das Werbetechnik-Unternehmen Craftline Grafik- und Druckwerkstatt. Mit seinem Team und einer Menge Berufserfahrung steht er für grafische Gestaltung, Werbemittel, Leuchtwerbung, Beschriftung oder Montage einfacher Schilder zur Verfügung, mit Begeisterung und Handschlag-Qualität.

Was bieten Sie Ihren Kund*innen?

Mein Unternehmen Craftline Grafik- und Druckwerkstatt macht Beschriftungen, Großformat-Druck (Banner, Mesh, Folien, u.v.m.), Folienplott, Textilbeschriftung, Textildruck (Beachflag, Stoffbanner, u.v.m.), Schilder, Leuchtwerbung,… Also alles, was mit Werbetechnik zu tun hat. 

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Die Qualität, die Liebe zum Detail. Wenn ich einen Auftrag zusage, dann wird er auch fristgerecht und mit Hingabe umgesetzt! Denn die Werbetechnik ist meine Berufung und ich stehe zu meinem Wort. 

Warum haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Ich wohne selbst in der Seestadt und wollte unbedingt auch ein Teil der Business-Community werden. Die Seestadt hat in jeder Hinsicht ein großes Potenzial und ich schätze und teile die Einstellung der Seestädter*innen zur lokalen Zusammenarbeit. 
P.S.: Ich bin stolz, ein Seestädter zu sein ;-)

Was würden Sie anderen Unternehmen über die Seestadt erzählen?

Liebe Unternehmer*innen, die Seestadt ist in jeder Hinsicht SUPER!

Kontaktdaten:

Craftline Grafik- und Druckwerkstatt 
Josip Pavic
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Nachbarschaftsregal
12
Jan

Wohin mit missglückten Weihnachtsgeschenken? Tipps zum Teilen

Weihnachten ist vorbei und möglicherweise lag das eine oder andere Geschenk unter Ihrem Christbaum, das nicht für so viel Freude gesorgt hat. Spätestens nach den Feiertagen stellt sich dann oft die Frage, wohin mit diesen Sachen?
Oder haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen, generell ein paar überflüssige Dinge los zu werden bzw. Platz für Neues zu schaffen?
Ungeliebter Krims Krams, alte Bücher, nicht mehr passende Kleidung – all das muss nicht gleich im Müll landen.

Teilen, Spenden und anderen einen Freude bereiten

 
Was Ihnen nicht gefällt oder sowieso unnötig Platz in Ihrer Wohnung einnimmt, könnte eine andere Person durchaus glücklich machen!
Im Folgenden präsentieren wir Ihnen daher einige Möglichkeiten und Anlaufstellen in der und rundum die Seestadt, wo Sie Fehlkäufe, ungeliebte Geschenke, überflüssige Lebensmittel oder Ausgemistetes abgeben und spenden können.

In der Seestadt


  • Nachbarschaftsregal
Teilen Sie mit Ihren NachbarInnen – egal ob Bücher, DVD's oder Kinderspielzeug.
 
Wann: jederzeit
Wo: vor dem Stadtteilmanagement, Hannah-Aredt-Platz 1 (EG-Lokal)
Kontakt: fragen@meine.seestadt.info


  • Fairteiler
Retten Sie Lebensmittel – bringen Sie noch essbare Lebensmittel in den offenen Kühlschrank oder holen Sie welche ab! Lebensmittel teilen, statt wegwerfen!

Wann: Zu den Öffnungszeiten des Stadtteilmanagement Seestadt aspern
Wo: Hannah-Arendt-Platz 1 (EG-Lokal)
Mehr Infos: foodsharing.at

Rundum die Seestadt


  • Evangelische Pfarre A.B. Wien Donaustadt
Die evangelische Pfarre freut sicher über Kleiderspenden, momentan insbesondere über Winterjacken und -mäntel für Kinder und Erwachsene. Außerdem gibt es eine offene Bücherzelle, in der Sie Bücher tauschen können.

Wo: Erzherzog-Karl-Straße 145, 1220 Wien
Mehr Infos: http://www.kirche22.at

  • carla nord
Ob Möbel, Kleidung, Hausrat, Spiele, Bücher oder Sonstiges - bei carla nord kann so gut wie alles gespendet werden, das noch in Schuss ist.

Wann: Montag bis Freitag 9.00-18.00, Samstag 9.00-13.00 (Spendenannahme jeweils bis 30 Minuten vor Ladenschluss)
Wo: Steinheilgasse 3, 1210 Wien
Mehr Infos: https://www.carla-wien.at/carla-laeden/standorte-oeffnungszeiten/carla-nord/

  • 48er-Tandler-Box
Für einen guten Zweck können auf den Mistplätzen in der „48er-Tandler-Box“ funktionstüchtige Altwaren wie Geschirr, Möbel, Kleidung und dergleichen zur Weiterverwendung abgegeben werden.

Wann: Montag bis Samstag 10.00-18.00 Uhr
Wo: Mistplatz Breitenlee, Breitenleer Straße 268, 1220 Wien
Mehr Infos: https://48ertandler.wien.gv.at/site/abgabe-von-altwaren/




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12
Jan

Spundungsarbeiten Bauplatz H4C

Im Zuge der Bauarbeiten für die Hochgarage auf Bauplatz H4C (Sonnenallee Nr. 120) werden im Laufe der KW 3 die Spundwände zur Baugrubensicherung des zukünftigen Gebäudes geschlagen.

Die Tätigkeiten finden während der geltenden Arbeitszeiten statt und die vor Ort tätige Baufirma ist äußerst bemüht, die erforderlichen Arbeiten möglichst zügig und lärmarm durchzuführen.

Wir ersuchen bei etwaigen Lärmbelästigungen jedoch um Nachsicht!

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07
Jan

Einladung zum digitalen Treffpunkt des Stadtteilmanagements

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen ist es uns leider nicht möglich beim wöchentlichen Frühstück mit Ihnen zusammenzukommen. Wir möchten Ihnen aber weiterhin die Möglichkeit geben, sich mit uns und anderen Nachbar*innen auszutauschen. Wir verlegen unseren „Treffpunkt“ daher in den digitalen Raum.

Auch digital plaudert es sich phänomenal

Sie haben Fragen zur Seestadt, ein Anliegen oder wollen einfach nur mit uns oder neuen Nachbar*innen ins Gespräch kommen? Natürlich können Sie uns zu den Öffnungszeiten weiterhin in unserem Büro am Hannah-Arendt-Platz besuchen oder telefonisch bzw. per Mail erreichen. Bitte denken Sie aber daran, dass Sie einen 2G-Nachweis  und eine FF2-Maske benötigen. Alternativ dazu bieten wir jeden Donnerstag zwischen 10 und 11 Uhr einen digitalen Treffpunkt an. Machen Sie es sich einfach im Rahmen eines ZOOM-Gesprächs in unserem virtuellen Treffpunkt gemütlich und plaudern Sie mit uns oder vielleicht auch mit anderen Seestädter*innen.
  • Wann? Immer donnerstags von 10 bis 11 Uhr
  • Wo? Im digitalen Raum – wir treffen uns in ZOOM. Über diesen Link kommen Sie mit uns ins Gespräch.
  • Zoom? Falls Sie das Online-Tool noch nicht kennen, erklären wir Ihnen hier, wie ZOOM funktioniert. Keine Sorge, es ist ganz einfach!

Wir freuen uns darauf, Sie zu sehen!
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Gesundheitsexpertin Beate Wimmer-Puchinger
03
Jan

Die Fitmacherin

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.


Gesundheitsexpertin Beate Wimmer-Puchinger macht Lust auf Bewegung, Achtsamkeit und Gesundheit. Auf einem Spaziergang durch die Seestadt zeigt sie uns Ideen, Initiativen und Plätze, die fit und gesund halten.

Von Theresa Steininger

Wer mit Beate Wimmer-Puchinger durch die Seestadt spaziert, möchte am liebsten sofort zu sporteln beginnen. Etwa, wenn die Public-Health-Expertin und Initiatorin der Plattform gemeinsam gesund – das gesundheitsnetzwerk der seestadt auf die neu gebauten Sportplätze im Elinor-Ostrom-Park hinweist, wo gerade zwei Jugendliche Basketball spielen. Selbst schlechtes Wetter konnte dem Spaß der Buben dort keinen Strich durch die Rechnung machen, sind sie doch durch die U-Bahn-Trasse über ihnen vor Regen geschützt. Oder wenn Wimmer-Puchinger an den zahlreichen Freiluft-Turngeräten vorbeikommt, an denen man gezieltes Training betreiben oder auch einfach zwischendurch ein paar Beinpressen ausprobieren kann. Erst recht kommt man auf den Geschmack, sich wieder ordentlich zu bewegen, wenn die Psychologin und Frauen-Gesundheitsspezialistin durch die Janis-Joplin-Promenade geht, wo das Projekt „Stiegenfit“ startete. Und man bekommt Lust, mal wieder ganz auf den eigenen Körper zu hören, wenn sie von Achtsamkeitsschulung sowie von vernetzter Betreuung durch Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter und viele mehr erzählt.

Die Menschen fragen. Aber der Reihe nach: Vor rund vier Jahren war Wimmer-Puchinger, die eigentlich am anderen Ende Wiens daheim ist, aber sichtlich einen Narren an der Seestadt gefressen hat, mit Gerhard Schuster, dem CEO der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 aspern Development AG, darüber ins Gespräch gekommen, was einem neuen Stadtteil wie der Seestadt guttun könnte. Hat sie doch als ehemalige Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien und als Psychologin vielfältige Erfahrungen dazu. Im ersten Schritt stapften im eisigen Winter 2017/18 Studierende durch die Seestadt, um die Bewohner und die Stakeholder über den Gesundheitsstatus der Bevölkerung zu befragen. Auf Basis der Ergebnisse kreierte man dann zahlreiche Maßnahmen – alle mit einem gemeinsamen Ziel, wie Wimmer-Puchinger erklärt: „Dass die Seestädterinnen besser Bescheid wissen, was sie für ihre Gesundheit tun können – und sich auch mehr darum kümmern.“

Kompetenzen vereinen. Vernetzung spiele dabei eine große Rolle, sagt Wimmer-Puchinger, als sie gerade an der ergopraxisaspern in der Maria-Tusch-Straße vorbeikommt. Ihr großes Anliegen ist es, die Gesundheitsdienstleister der Seestadt untereinander zu vernetzen, damit sie noch enger zusammenarbeiten: „Wenn ein Patient Diabetes hat, soll er nicht nur wegen Adipositas behandelt werden, sondern auch ein Bewegungs- und Ernährungsprogramm zusammengestellt bekommen. Es geht uns darum, dass Mediziner, Yogatrainer, Physio- und Psychotherapeuten, Ergotherapeuten und viele mehr ganzheitlich denken und kooperieren.“ Dazu hat man ein „Gesundheitslabor“ ins Leben gerufen, das Impulse für mehr Austausch geben möchte: „Das brauchte anfangs Zeit, aber wir merken, dass hier schon viel Vertrauen zueinander gefasst wurde.“ Außerdem biete man allen, die in der Seestadt im Gesundheitsbereich arbeiten, von Therapeutinnen über Sprechstundenhilfen bis zu Ärztinnen, „spezielle Kommunikationstrainings an.“

Die ergopraxisaspern ist für Wimmer-Puchinger ein Paradebeispiel dafür, wie man niederschwellig aktiv wird: Im Hannah-Arendt-Park wurden und werden „Hofspiele“ organisiert, die mit einfachem Material dazu einladen, in die Welt des Spielens einzutauchen – und die von Ergotherapeutinnen kostenfrei betreut werden. „Schon der erste Termin wurde ideal angenommen, wir freuen uns auf die nächsten Male“, so Wimmer-Puchinger.
Generell legt man viel Wert darauf, vor allem auch Kindern Bewegung und Gesundheitskompetenz näherzubringen. „Anteilsmäßig ist die Seestadt der kinderreichste Stadtteil Wiens, da ist es uns ein besonderes Anliegen, sie fit und gesund zu halten.“ Und dabei zählen für Wimmer-Puchinger nicht nur die vielen kreativ gestalteten Spielplätze, die die Seestadt zu bieten hat und auf denen sich die Kinder und Jugendlichen auf Trampolinen, Skaterampen und Spielgeräten austoben. Gerade kommen wir am „Leuchtturm“ vorbei, dem Mehrgenerationen-Wohnprojekt in der Barbara-Prammer-Allee. „Hier entsteht ein Kindergesundheitskompetenzzentrum, in dem sich zwei sehr engagierte Kinderärztinnen mit anderen Berufsgruppen verbinden möchten, um Kindergesundheit ganzheitlich zu betrachten. Hier wird alles Thema sein, was Kindergesundheit ausmacht – es wird einmalig“, sagt Wimmer-Puchinger und ihre Augen leuchten. Was sie gleich zu einem weiteren Projekt führt, das ihr am Herzen liegt: Ein Primärversorgungszentrum direkt in der Seestadt ist ihr Wunsch für die nächste Zukunft. „Wir möchten hier ein Zentrum entwickeln, das verschiedenste Gesundheitsberufe unter einem Dach vereint und wo die allerneuesten Erkenntnisse umgesetzt werden. Der Schwerpunkt ist: Miteinander statt nebeneinander! Wir haben hier schon die Fühler ausgestreckt und Zugänge zu den Finanzierungstöpfen sind vorbereitet.“

Buddies finden. Aber nicht nur an einem Vernetzen der Gesundheitsdienstleister, sondern auch innerhalb der Nachbarschaft, ist Wimmer-Puchinger gelegen: Hat man doch in einem so kinderreichen Stadtteil den großen Bedarf bei Müttern und Vätern eruiert, sich auch einmal in Sachen Betreuung des Nachwuchses helfen zu lassen. Daher ist man nun auf der Suche nach „Buddies“, die die lieben Kleinen übernehmen, wenn Mama oder Papa arbeiten, sporteln wollen oder eine Auszeit brauchen: „Die Idee ist, dass in der Seestadt, die heute schon die Größe einer Kleinstadt hat, jemand von um die Ecke rasch kommen kann, wenn er oder sie spontan für die Kinder gebraucht wird.“

Von klein auf bewegen. Apropos Kinder und Eltern: „Für sie hat der Turnverein das Projekt ‚Turngarten‘ initiiert, mit dem die Trainerinnen Sport mitten in den Alltag hineintragen wollen und gemeinsames Bewegen von Familien anregen – direkt vor der Haustür. Es ist einfach toll, wenn du dich hier überall bewegen kannst. Die ganze Seestadt fordert dich ja förmlich auf, aktiv zu werden. Es gibt inzwischen auch schon ein Angebot für die Generation 60+“, berichtet Wimmer-Puchinger über eine Initiative der Wiener Gesundheitsförderung GmbH, während eine Gruppe Nordic Walker an uns vorbeigeht.
Groß war die Resonanz im letzten Coronawinter, als das Projekt „Stiegenfit“ in Kooperation mit dem Turnverein erfunden wurde, weil während der Lockdowns die Fitnessmöglichkeiten beschränkt waren: Hier erklärte man kurzerhand Stiegenhäuser mehrerer Gebäude in der Seestadt zum „Fitnesscenter“. Plakate und Youtube-Videos regten dazu an, mit einer Luftschnur Seil zu springen, Hampelmänner, Wechselsprünge, aber auch Dehnungs- und Yogaübungen im Stiegenhaus zu machen: „In den Stiegenhäusern, die zum Sportplatz auf Zeit wurden, gibt es genug Platz, viel Luftvolumen und gute Luftfilter – das war eine sichere und besondere Art Sport zu machen und wurde großartig angenommen.“
Abgesehen vom Turnverein ist die Volkshochschule Seestadt ein wichtiger Partner für die Anliegen, die sich ja nicht nur auf körperliche, sondern auch auf mentale Gesundheit beziehen. Ob es nun um Vorträge zu digitaler Kompetenz oder zum Thema Impfen geht, Interessierte bekommen hier Informationen. Ein „Frauenabend“ zum Austausch wird beispielsweise in der VHS organisiert. „Die Seestadt ist ja deklarierte Frauenstadt, wo sonst sind alle Straßen nach Frauen benannt? Gerade hier wollen wir auf die weibliche Hälfte der Bevölkerung besonders schauen.“ Und auch in ihrer neuen Lieblingsbuchhandlung, wie Wimmer-Puchinger sie beschreibt, den Seeseiten auf der Janis-Joplin-Promenade, gab es einen Abend zum Thema Brustkrebsvorsorge. „Es ist genial, wenn man sogar in der Buchhandlung Gesundheit generieren kann – und es passt wieder zu unserem Konzept, Gesundheitsinformationen nah an den Alltag der Menschen zu bringen.“

Initiativen für die Nachbarschaft. Das möchte man demnächst auch wieder bei einem Angebot für Familien machen: So wie man im Sommer bei einem Family Picknick im Hannah-Arendt-Park über die Angebote von gemeinsam gesund speziell für Familien informiert hat, will man nun bei der von Seestädter Gewerbetreibenden und Vereinen organisierten Aktion „Lebender Adventkalender“ einen Einblick in Initiativen für Kinder geben. „Uns liegen Angebote next door am Herzen. Das Tolle ist, dass die Menschen hier gut erreichbar sind, weil hier Vernetzung – zum Beispiel über das Stadtteilmanagement – immer schon großgeschrieben wurde. Wobei wir ja hoffen, dass unsere Initiativen auch die Nachbarschaft erreichen. Die große Chance bei einem so innovativen Stadtteil ist, dass man vieles von Anfang an einbetten kann.“ Spricht's und freut sich über zwei Kinder, die an Turngeräten gerade mit aller Kraft versuchen, ein Gewicht mit den Armen herunterzuziehen. „Es ist schön zu sehen, dass so vieles, was wir hier initiiert haben, auf fruchtbaren Boden fällt.“

Zur Person


Beate Wimmer-Puchinger ist Präsidentin des Bundesverbands Österreichischer Psychologinnen, baute die Frauengesundheitszentren F.E.M./F.E.M.Süd auf, war Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien und leitete den Aktionsplan Frauengesundheit des BMGF/Bereich „Frauen im Erwerbsalter“.

Infos und nächste Termine: https://gemeinsam-gesund-seestadt.at/


Gesundheitskonferenz „Frauen.Macht.Gesundheit“


Am 25. Jänner 2022 findet außerdem die 4. Gesundheitskonferenz „Frauen.Macht.Gesundheit“ von gemeinsam gesund – dem gesundheitsnetzwerk seestadt statt. Der kostenlose Online-Kongress richtet sich an all jene, die sich beruflich mit Frauengesundheit, Public Health und Primärversorgung beschäftigen.

Infos zu Tickets: bit.ly/gesundheitskonferenz_tickets
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28
Dez

Die transdanubische Wimpelkette

Ein frischer Wind ging durch die Donaustadt – und wir haben ihn gemeinsam mit unseren Kolleg*innen der GB*nord in Form einer transdanubischen Wimpelkette festgehalten.
 
In der Donaustadt kennen wir ihn gut: den Wind, der uns um die Ohren bläst. Ihm widmeten wir einen eigenen Tag in unseren Nachbarschaftswochen: Gemeinsam mit unseren Kolleg*innen vom Stadtteilmanagement Berresgasse – und klarerweise Ihnen, liebe Nachbar*innen – haben wir Drachen steigen lassen und eine transdanubische Wimpelkette mit Grüßen von und für Nachbar*innen bestückt. Wir haben dabei neue Nachbar*innen kennengelernt und mehr über das Leben in der Donaustadt erfahren.

Wimpelkette: Botschaften und Tipps

Wir hatten unter anderem das Ziel, nicht nur die Besonderheiten in der Seestadt, sondern auch im Umfeld noch besser kennenzulernen. Aus diesem Grund luden wir alle Besucher*innen ein, etwas zu unserer transdanubischen Wimpelkette beizutragen.
 
Die Wimpelkette ist ausgehend von der Seestadt zu mehreren Standorten der Gebietsbetreuung gewandert (Berresgasse, Neu Leopoldau, Schlingermarkt, Donaufeld). Dabei hatten alles Besucher*innen die Möglichkeit, transdanubische Tipps, Botschaften und Grüße dazu beizutragen – und die Wimpelkette dadurch gemeinsam wachsen zu lassen.
 
Mittlerweile hat die Wimpelkette eine beachtliche Größe angenommen und befindet sich auf der Rückreise in die Seestadt. Sobald sie angekommen ist, werden wir sie im Fenster des Stadtteilmanagements aufhängen. Vergessen Sie nicht, ab und zu einen Blick hineinzuwerfen.
 
Danke an alle, die einen Beitrag zu unserer Wimpelkette geleistet haben!
 
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24
Dez

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern wünscht Ihnen frohe Weihnachten, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2022!

Wir hoffen, Sie können die besinnlichen Festtage genießen und anschließend das neue Jahr gebührend begrüßen.

Wir freuen uns schon auf viele gemeinsame Aktivitäten im neuen Jahr! Ab Montag, den 03. Jänner 2022, sind wir wieder für Sie da!

Ihr Team des Stadtteilmanagements Seestadt aspern
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5 Männer vor einer Kamera
23
Dez

Fit for 55: Zukunftsperspektiven für den Städtebau

Fit for 55 - bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen der EU um 55 % gesenkt werden. Städtebau ist einer der wichtigsten Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität Europas. Dabei geht es nicht nur um effiziente Gebäude, Mobilität und smarte Infrastruktur, sondern auch um Freude! Denn ein guter Stadtteil ist der, wo man sich gerne aufhält.

Thomas Pöll von SOLIDBAU hat mit Jakob Dunkl (querkraft Architekten), Berthold Kren (CEO Lafarge Österreich), Peter Krammer (Vorstand Strabag SE) und Gerhard Schuster (CEO Wien 3420 aspern development) über Zukunftsperspektiven in Architektur, Bauwirtschaft und Städtebau gesprochen:

https://solidbau.at/a/fit-for-55-wie-sieht-der-staedtebau-der-zukunft-aus
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23
Dez

Fotowettbewerb: Stimmen Sie ab!

"Das ist MEINE Seestadt!" – unter diesem Motto wurden in den letzten Wochen zahlreiche Fotos bei unserem Fotowettbewerb eingereicht. Wir sind begeistert von der Vielfalt! 

Nun zählt Ihre Stimme!

Unsere Jury hat eine Vorauswahl getroffen und die besten 15 Fotos gehen nun ins Voting. Kommen Sie zum Stadtteilmanagement Seestadt aspern und stimmen Sie für IHR liebstes Foto ab!
Das Abstimmen ist ganz einfach:
  1. Werfen Sie einen Blick in das Fenster des Stadtteilmanagements (ganz links)
  2. Suchen Sie Ihr Lieblingsfoto aus
  3. Notieren Sie die Nummer Ihres Lieblingsfotos auf dem Stimmzettel
  4. Drehen Sie sich einmal um 180 Grad
  5. Werfen Sie den Stimmzettel bis zum 9.1.2022 in die orangene Box
 
Unter den besten fünf Fotos wird noch einmal auf Facebook abgestimmt. 

Das gibt's zu gewinnen

Unter allen Einreicher*innen gibt’s das zu gewinnen:

Danke fürs Abstimmen, wir sind schon sehr auf das Ergebnis gespannt!

 

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23
Dez

Ausstellung: Tauschen und Teilen in der Donaustadt

Das Stadtteilmanagement-Team war unterwegs! Wir haben unterschiedlichste Orte in der nahen Umgebung der Seestadt besucht und uns mit Anwohner*innen und Interessierten unterhalten.
 
Worüber wir uns unterhalten haben?
  • Welchen Bezug gibt es zur Donaustadt
  • Was ist das besondere an der Donaustadt
  • (Freizeit-)Tips und Empfehlungen für Nachbar*innen

Teilen und Tauschen

Während der Gespräche haben wir auch immer noch einen besonderen Fokus im Blick gehabt: Bereits im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht, was die Nachbarschaft in der Seestadt, in Aspern, in Essling und anderen Gebieten verbindet. Uns kam hier sofort das Tauschen und das Teilen in den Sinn. In Nachbarschaften wird tagtäglich alles Mögliche geteilt und getauscht – das reicht von der Butter fürs Frühstück, über den Rasenmäher, bis hin zu schönen Geschichten und Momenten im Alltag sowie zur Schulter zum Anlehnen.Bei unseren Ausflügen haben wir deshalb gefragt, was und wo in den Nachbarschaften in und rund um die Seestadt geteilt und getauscht wird.

Kommen Sie zur Ausstellung

Die ersten Ergebnisse haben wir in Form einer Ausstellung zusammengefasst. Kommen Sie beim Stadtteilmanagement vorbei und schmökern Sie (Achtung, wir sind bis zum 2.1.2022 in der Winterpause). Sie finden die Ausstellung rechts vom Nachbarschaftsregal im Fenster des Stadtteilmanagements!
 
Haben Sie noch Ideen zum Thema Tauschen & Teilen in der Donaustadt und wollen Sie mit uns und Ihren Nachbar*innen teilen?

Die Initiative Nachbarschaftsladen sucht außerdem noch Unterstützung, Infos und Kontakt gibt es hier.

Wir wünschen ein schönes Stöbern und Inspirieren!
 
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